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Interne Revision

Auslagerung der Internen Revision im Mittelstand:

Auslagerung der Internen Revision im Mittelstand: Professionell, skalierbar und effektiv

Elmar Schwager, Geschäftsführung The AuditFactory (C) The AuditFactory 2026

Fragen an Elmar Schwager, Geschäftsführer von The AuditFactory, zum Outsourcing der Internen Revision.

Herr Schwager, warum ist die Interne Revision für mittelständische Unternehmen überhaupt so wichtig?

Die Interne Revision ist längst mehr als eine „Kontrollinstanz“. Sie ist eine unabhängige Prüfungs- und Beratungsfunktion, die Management und Aufsichtsorgane bei der Überwachung des Unternehmens unterstützt und hilft, Risiken, Kontrollen und Governance-Strukturen systematisch zu verbessern.

Gerade im Mittelstand wird es auf Grund limitierter Kapazitäten und teilweise fehlender Kompetenzen immer anspruchsvoller, regulatorische Vorgaben, komplexe Geschäftsmodelle, internationale Strukturen und Digitalisierung im Griff zu behalten. Ohne eine professionelle Interne Revision wird es schwierig, den Nachweis einer angemessenen Organisation und eines wirksamen Kontrollsystems zu führen – und zwar nicht nur gegenüber Prüfern, sondern auch gegenüber Gesellschaftern, Banken und Geschäftspartnern.

Viele Mittelständler zögern mit dem Aufbau einer eigenen Revisionsabteilung. Woran liegt das?

Typischerweise an drei Punkten:

  • Ressourcen: Eine eigene Revisionsabteilung braucht erfahrene Revisoren, Fortbildung, Tools, Reisetätigkeit – das ist für viele mittelständische Organisationen ein Fixkostenblock, der sich schwer rechtfertigen lässt, wenn nur einige wenige Prüfungen pro Jahr anstehen.
  • Know-how: Eine moderne, managementorientierte Interne Revision arbeitet risiko- und prozessorientiert, orientiert sich an den Global Internal Audit Standards und deckt Themen von Financial Audits über Compliance bis hin zu IT- und Forensikprüfungen ab. Dieses Spektrum mit einem kleinen internen Team abzubilden, ist unmöglich.
  • Flexibilität: Prüfungsbedarf schwankt. In einem Jahr stehen viele Projekte an – im nächsten vielleicht weniger. Interne Teams lassen sich aber nicht mal eben skalieren.

Hier setzt Outsourcing an: Sie nutzen erfahrene Spezialisten, ohne eine komplette eigene Revisionsorganisation aufbauen zu müssen.

Was bringt das Auslagern der Internen Revision konkret?

Aus der Praxis unserer Mandanten im Mittelstand sehen wir vor allem folgende Nutzenaspekte:

  • Skalierbare Kapazitäten: Die Anzahl der Prüfungen und Projekte lässt sich an den tatsächlichen Bedarf anpassen – ohne Fixkostenfalle.
  • Zugriff auf Spezialwissen: Ob Bau- und technische Revision, IT-Security, Compliance oder forensische Sonderuntersuchungen – statt für jedes Spezialthema eigenes Personal vorzuhalten, greifen Unternehmen auf Experten aus unserem Netzwerk zurück.
  • Schneller Know-how-Transfer: Revisionsprojekte sind immer auch Organisationsentwicklungsprojekte. Best-Practice-Lösungen aus anderen Branchen fließen in Prozesse, Kontrollen und Richtlinien ein. Wir können unseren Mandanten sagen, wie der Reifegrad ihrer Governancesysteme im Vergleich mit anderen ist.
  • Enthaftung und Sicherheit: Die Leitung kann gegenüber Gesellschaftern, Aufsichtsgremien und Banken darlegen, dass Risiken, Kontrollen und Compliance systematisch und unabhängig überwacht werden.
  • Schutz vor Wirtschaftskriminalität: Eine präventiv ausgerichtete Interne Revision erkennt Fraud-Risiken früher und hilft, Schäden und Reputationsverluste zu vermeiden.
Logo The AuditFactory (C) The AuditFactory 2026

Kurz gesagt: Der Mittelstand erhält eine professionelle Revisionsfunktion „on demand“, inklusive Spezialdisziplinen, die sich intern kaum wirtschaftlich abbilden lassen.

Was unterscheidet The AuditFactory von anderen Anbietern?

The AuditFactory konzentriert sich seit 2004 auf den Mittelstand und bündelt Interne Revision, Compliance und Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität in einem integrierten Dienstleistungspaket. Drei Punkte zu benennen ist mir wichtig:

  • Größe des Netzwerks und Erfahrung

    Rund vierzig Interne Revisorinnen und Revisoren bearbeiten pro Jahr etwa hundert Projekte für rund zwanzig Mandate – die Hälfte der Projekte werden international und weltweit durchgeführt.

    Hinzu kommen zahlreiche spezialisierte Expertinnen und Experten aus institutionellen Netzwerkunternehmen. Damit dürfte The AuditFactory zu den größten unabhängigen Netzwerken für Interne Revision, Compliance und Forensic Services in Deutschland zählen.

    Die durchschnittliche Berufserfahrung im Netzwerk liegt bei deutlich über zwanzig Jahren – Mittelstandserfahrung inklusive. Kein Mandant muss also unsere Prüfer gegen Gebühr ausbilden.

    Wir ordnen den Mandanten ein stabiles Team zu, so dass nicht ständig neue Prüfer die ständig gleichen Fragen zum Geschäftsmodell des Mandanten stellen müssen.
     
  • Mittelstands-DNA

    Mandanten sind mittelständische Konzerne und Unternehmen aus Branchen wie Maschinenbau, Pharma, Software, Chemie, Lebensmittel, Hotelgewerbe, Real Estate, kommunale Versorger und kirchliche Organisationen.

    Prüfungsansätze und Empfehlungen sind pragmatisch, best-practice-orientiert und auf die Realität mittelständischer Organisationen zugeschnitten – keine „PowerPoint-Revision“, sondern umsetzbare Maßnahmen.
     
  • Unabhängigkeit und Ethik

    The AuditFactory arbeitet nach einem eigenen ethischen Kodex, der sich an den Global Internal Audit Standards orientiert und das Zusammenspiel von Dienstleister, Netzwerkern und Mandanten klar regelt.

    Die Prüfungen erfolgen unabhängig von internen Interessenlagen – ohne „verbrannte Erde“ nach forensischen Einsätzen, was gerade im Mittelstand entscheidend für die Akzeptanz ist.
     

Oder anders formuliert: Statt einzelner „Feuerwehr-Revisoren“ erhalten Unternehmen ein eingespieltes, erfahrenes Netzwerk mit breiter fachlicher Abdeckung.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit in der Praxis – und wie wird das Risiko für den Mandanten geringgehalten?

Wir arbeiten bewusst in einem Zwei-Phasen-Modell: Abrufvertrag und Rahmenvertrag. Zu Beginn der Zusammenarbeit werden zwei bis drei Revisionsprojekte durchgeführt, ehe wir uns zu einer längerfristigen Zusammenarbeit entschließen. Das Modell reduziert das Einstiegsrisiko für Unternehmen und sorgt dafür, dass Outsourcing nicht zu einem „Blindflug“, sondern zu einer belastbaren Partnerschaft wird – übrigens für beide Seiten. Hier trennt sich manchmal die Spreu vom Weizen…

Wie aufwendig ist der Start – und was sollten Entscheider jetzt tun?

Der Einstieg ist weniger aufwendig, als viele denken:

  • In einem ersten Gespräch wird geklärt, welche Ziele und Erwartungen die Geschäftsführung oder das Aufsichtsorgan hat und es werden die formalen Grundlagen nach den Berufsstandards erstellt.
  • Danach werden ein initialer Prüfungsplan, die Governance der Zusammenarbeit und die Kommunikationswege festgelegt.
  • Bereits nach wenigen Wochen können erste Prüfungen starten – inklusive Berichten, Maßnahmenvereinbarungen und Follow-up; wenn es irgendwo brennt, auch sofort.

Wer im Mittelstand Verantwortung trägt, steht heute vor der Wahl: Entweder man akzeptiert wachsende regulatorische und geschäftliche Risiken – oder man etabliert eine professionelle, unabhängige Interne Revision. Outsourcing mit einem spezialisierten Partner wie The AuditFactory ermöglicht genau das, ohne starre Strukturen im eigenen Haus aufbauen zu müssen.

Am Ende ist es wie im Rennsport: Die Technik kann noch so stark sein – ohne das richtige Team an der Box wird aus einem schnellen Auto kein Sieg.

 

Impressum:

The AuditFactory GmbH & Co. KG
Hauptstr. 83
74321 Bietigheim-Bissingen

T: +49 7142 966 83 32
@: info@auditfactory.de
www.auditfactory.de

Geschäftsführer: Elmar Schwager

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